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2019 - 6h-Lauf Heimerzeim

Geschrieben Juli 2019



Start ist um 12:00 und Heimerzheim ist um die Ecke. Also ein ruhiges Frühstück, noch n Kaffee. Alles ist schon seit gestern fertig gepackt und vorbereitet. Nichts Neues, keine Überraschungen. Ok, ein bisschen Stau auf dem Weg, aber so what? Ich komme reichlich pünktlich an, melde nach und setze mich ein meinen Liegestuhl. Pause, ausruhen, Pre-Race-Nickerchen.

Der Parkplatz ist viel voller als letztes Jahr, die Veranstaltung macht sich. Das ist verdient, denn es war wirklich super. Vor allem sind viele StarterInnen mit Köln-Pfad-Shirt unterwegs. Bekannte Gesichter. Ich gehöre nicht dazu, bin nur der Typ von VP-Pesch. Deshalb trage ich auch nicht mein fettes TTdR-Shört, sondern das neue rote vom Biggesee. Ich muss nicht mehr angeben und habe es nur wegen der schönen leuchtenden Farbe an. Das fühlt sich gut und richtig an.


Der Tag soll warm und sonnig werden, ein richtig schöner Sommertag. Wir starten um Punkt 12:00 bei nicht ganz 30°C: warm aber nicht heiß, angenehm. Und ich spule Runde um Runde ab. Die erste war n bisschen schnell, aber danach werde ich bald ruhiger. Es riecht wunderbar nach Holz in warmem Wald und frisch gemähten Sommerwiesen. und Ab und zu setze ich mich auf meinen Stuhl und esse und trinke. Später gibt es kein kleines Gewitter mit ein paar Regentropfen, aber auch das bleibt unspektakulär. Zum wunderbaren Duft nach Holz und Wiese kommt noch der Geruch von frischem Regen. Perfekt.


Ich hab ja vom letzten Jahr noch Plantarfaszliee-zeugs, also so was wie Fersensporn mit den Sehen oder so. Auf jeden Fall tut meine Ferse weh. Morgens, vor dem Start und schon auf den ersten Runden. Bei Runde fünf oder sechs fange ich an zu überlegen, ob ich aus Rücksicht auf meine doofe Ferse vielleicht heute nur 35km mache? Vorsicht ist besser als Nachsicht? Erfreulicherweise hört meine Ferse bei km 35 komplett auf, weh zu tun. Keine Ahnung wieso, aber ich nehme das mal als gutes Zeichen und laufe einfach weiter.


Nach 12 Runden a 3.5 Kilometer ist der Marathon voll. Also genau genommen nur 42 Kilometer. Also mache ich für den Marathon noch die 13 Runde und will dann eigentlich Feierabend haben. Aber es läuft grade so gut: eine Runde geht noch. Und dann ist immer noch Zeit und Lust und Laune: also noch eine. Dann ist es vorbei und die sechs Stunden sind um. Hier in Heimerzheim gibt es keine Restmeter-Vermessung, sondern es werden nur vollständige Runden gezählt. Also laufe ich gegen 17:45 noch einmal über die Start/Ziel-Linie und vollende meinen Lauf um 18:05. Immerhin Rang acht von 35 Männern.

Fazit: Ziel erreicht, Spaß gehabt, toller Tag!

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